More Books by Berateramt-Hilfsamt

Aspekte des persönlichen Lebens
Der Geringere Friede und das Jahr 2000
Fonds
Keeness of Vision
Klare Visionen
Leitfaden Geistige Räte
Rolle der Assistenten
Umgang mit Problemen
Free Interfaith Software

Web - Windows - iPhone








Berateramt-Hilfsamt : Rolle der Assistenten
Ihre Mission

1. „Die Hände der Sache Gottes haben die Pflicht, die göttlichen Düfte zu verbreiten, die Menschen-

seelen zu erbauen, die Bildung zu fördern, alle Menschen zu bessern und allezeit in jeder Lage von

Irdischem geheiligt und gelöst zu sein. In ihrem Verhalten, ihrer Lebensart, ihren Taten und ihren

Worten müssen sie Gottesfurcht offenbaren.“

(Dokumente des Bündnisses, Wille und Testament, Kap. I, S. 40)

2. In ihren Bemühungen, die Fähigkeiten der Einzelnen freizusetzen und die örtliche Gemeinde aktiv

werden zu lassen, nutzen die Hilfsamtsmitglieder und ihre Assistenten die Macht des schöpferischen

Wortes und die Kraft ihrer eigenen Liebe zu den Freunden, um ihnen zu helfen, ihre Kenntnisse des

Glaubens zu vertiefen, das Verstehen zu fördern, Begeisterung anzufachen, zu motivieren und die

Bande der Einheit zu stärken und den Wunsch, nach Dienstbereitschaft zu entzünden. Dies ist jedoch

nicht das ganze Ausmaß ihrer Arbeit. Sie müssen auch dabei helfen, daß die Freunde ihre Liebe und

ihr Verständnis in die Tat umsetzen.

(Aus einem Arbeitspapier vom Internationalen Lehrzentrum vorbereitet für die Hilfsamtskonferenz in

Tallin 1992)
Qualitäten der Assistenten

3. Zusätzlich zu den allgemein bei den Hilfsamtsmitgliedern gewünschten Eigenschaften gehört als ein

Hauptmerkmal ... die Bereitschaft, daß sie an ihre Arbeit auf eine Art und Weise herangehen, die

wahrhaftig die den Gläubigen innewohnenden Kräfte erwecken und freisetzen wird und diese in

solchem Maße befähigt sich zu erheben und der Sache mit Inbrunst und Hingabe zu dienen, daß

Erinnerungen an die frühen Gläubigen des heroischen Zeitalters wachgerufen werden. Die

Hilfsamtsmitglieder müssen Freude und Begeisterung entfachen und gleichzeitig umfassendes

Engagement für die Sache und die anliegenden Aufgaben gewinnen.

Die in den Gläubigen verborgenen Kräfte wachzurufen und freizusetzen bedeutet, daß die Berater

sich durch weit mehr Gespräche und wechselseitigem Austausch mit ihnen in ihren Bemühungen, die

Wachstumsprozesse in ihren Gemeinden zu beschleunigen, engagieren werden. Es bedeutet auch eine

Bereitschaft ... zu beginnen und das Interesse der Bahá’í zu wecken, damit sie die Prozesse lernen, die

das Erlangen eines größeren Verständnisses der wiederbelebenden Kraft des Wortes Gottes, von dem

das Wachstum und die Entwicklung ihrer Gemeinden letzten Endes abhängt, fördern. Die Gläubigen

anzuregen, anzuspornen, sie in Schwung zu bringen, sie zu lieben und zu begeistern erhält eine neue

Bedeutung, wenn solch eine Herangehensweise entwickelt und durchweg angewandt wird. Hierin

liegt einer der Hauptschlüssel zur Befähigung und Mobilisierung, die für die Gemeinde des Größten

Namens von so entscheidender Bedeutung sind.

(Aus einem Brief des Internationalen Lehrzentrums vom 14. Mai 1991 an alle Berater )

Funktionen der Assistenten

4. Die nächsten vier Jahre müssen Zeuge sein von einem dramatischen Aufschwung in der auf

Initiative des einzelnen unternommenen wirkungsvollen Lehrtätigkeiten. Tausenden und aber

Tausenden Gläubigen wird dabei geholfen werden müssen, der Vitalität ihres Glaubens durch

ständiges Lehren der Sache Gottes, durch die Unterstützung des Planes ihrer Institutionen und der

Bemühungen ihrer Gemeinde Ausdruck zu geben. Man sollte ihnen auch helfen einzusehen, daß ihre

Bemühungen in dem Maße Kraft erhalten werden, wie ihr inneres Leben und persönlicher Charakter

„die vielen Aspekte des Glanzes jener ewigen Prinzipien widerspiegeln, die von Bahá’u’lláh

verkündet wurden“. (Unüberprüfte Übersetzung) Die Beschleunigung im Tempo des individuellen

Lehrens muß natürlich von einer Vervielfachung der regionalen und örtlichen Lehrprojekte begleitet

werden. Zu diesem Zweck sollte die Institutionen bei ihren Fähigkeiten Unterstützung erhalten,

gemäß den Bahá’í Prinzipien zu beraten, die Freunde zu einer gemeinsamen Vision zu vereinen und

ihre Fähigkeiten zum Dienst an der Sache Gottes zu nutzen.

(Aus einem Brief des Universalen Hauses der Gerechtigkeit vom 26. Dez. 1996 an die Konferenz

der Kontinentalen Berater)

5. Gerade in dieser Zeit, da die Völker der Welt von seelenzerbrechenden Schwierigkeiten

niedergedrückt werden und der Schatten der Verzweiflung das Licht der Hoffnung auszulöschen

droht, muß unter den einzelnen Gläubigen das Bewußtsein ihrer Berufung wiedererweckt werden,

ein Gefühl der Ermächtigung, dem drängenden Bedürfnis der Menschheit nach Führung gerecht

werden zu können und auf diese Art in ihrem eigenen Lebenskreis Siege für den Glauben zu

erringen.... Obgleich die Geistigen Räte schon sehr gut Ziele aufstellen können, beherrschen sie

doch noch nicht die Kunst, die Fähigkeiten der Freunde richtig zu nutzen und die Masse der Freunde

zu Aktionen aufzurütteln, die zur Erfüllung dieser Ziele führen. Es wäre ein Zeichen der Reife

dieser Institutionen, wenn dieser Mangel behoben wird.

(Aus einem Brief des Universalen Hauses der Gerechtigkeit an den NGR der USA vom 19.5.94)

6. Die Entwicklung der örtlichen Gemeinden und das Funktionieren der Örtlichen Geistigen Räte

waren während mehrerer aufeinanderfolgender Pläne ständig eine Herausforderung an die Bahá’í-

Welt. Es gibt gegenwärtig einige tausend brauchbar funktionierende Örtliche Geistige Räte.

Nationale und regionale Pläne werden eindeutig Maßnahmen vorsehen müssen, damit Räte örtliche

Pläne für die Verbreitung und Festigung aufstellen. Um sicherzustellen, daß örtliche Pläne zur

Förderung des Prozesse des Beitritts von Scharen beitragen, werden Sie Ihre Hilfsamtsmitglieder

und deren Assistenten zu einer engen Zusammenarbeit mit diesen Räten aufrufen müssen, wenn es

um die Formulierung und Ausführung solcher Pläne geht, und sie müssen Ihnen helfen, die

Verantwortung für eine systematisches Wachstum zu übernehmen, sowohl in ihren eigenen

Gemeinden wie auch in den Orten, die sie sich als Ausbreitungsziel gesetzt haben. Die Gemeinde

muß ein von einem Gefühl für ihre Mission erfüllt sein und der Rat sich immer stärker seiner Rolle

als Kanal für die Göttliche Gnade nicht nur für die Bahá’í sondern für das ganze Dorf oder die Stadt

bewußt werden.

(Aus einem Brief des Universalen Hauses der Gerechtigkeit vom 26. Dez. 1996 an die Konferenz

der Kontinentalen Berater)

7. Damit eine solche Ausdehnung angeregt und dann auch verkraftet wird, müssen sich Geistige Räte

auf ein neues Niveau erheben, um ihre Verantwortung als Kanäle der göttlichen Führung, Planer der

Lehrarbeit, Entwickler der menschlichen Fähigkeiten, Erbauer von Gemeinden und liebevolle Hirten

der Menschen wahrzunehmen. Sie können diese Möglichkeiten dadurch verwirklichen, daß sie die

Fähigkeit ihrer Mitglieder verbessern, gemeinsam gemäß den Prinzipien ihres Glaubens Rat zu

halten und mit den Freunden in ihrem Amtsbereich zu beraten, daß sie den Geist des Dienstes

fördern, daß sie spontan rnit den Kontinentalen Beratern und ihren Hilfsämtern zusammenarbeiten,

und daß sie ihre Außenbeziehungen pflegen. Der Fortschritt in der Entfaltung der Institutionen muß

sich vor allem darin zeigen, daß sich die Zahl der Orte vervielfacht, in denen die Funktionsweise der

Geistigen Räte die Fähigkeit des einzelnen Gläubigen, dem Glauben zu dienen, erhöht und

einmütiges Handeln fördert. Mit einem Wort, der Reifegrad des Geistigen Rates sollte nicht nur

daran gemessen werden, wie regelmäßig er zu Sitzungen zusammenkommt und wie effizient er

funktioniert, sondern auch an der beständig wachsenden Bahá’í-Mitgliederzahl, der Effektivität der

Wechselbeziehung zwischen dem Rat und den Mitgliedern seiner Gemeinde, der Qualität des

geistigen und sozialen Lebens der Gemeinde und der allgemeinen Lebendigkeit der Gemeinde beim

Prozeß einer dynamischen, ständig fortschreitenden Entwicklung.

(Ridván-Botschaft 153 an die Bahá’ís der Welt)

8. Wir sind überzeugt, daß die Institution des Berateramts ... durch ihre Hilfsämter und Assistenten ...

die Wurzeln jeder örtlichen Gemeinde nähren, die Erde des Wissens über die Lehren befruchten und

bebauen und sie mit den lebendigen Wassern der Liebe zu Bahá’u’lláh bewässern werden. So

werden die Schößlinge zu mächtigen Bäumen heranwachsen und die Bäume ihre goldenen Früchte

tragen.

(Aus einem Brief des Universalen Hauses der Gerechtigkeit vom 25. Mai 1975 an alle Nationalen

Geistigen Räte, S. 8)

9. In jenen vielen Gemeinden, wo keine organisierte Aktivitäten stattfinden, sei es daß es dort gewählte

Örtliche Geistige Räte gibt oder nicht, müssen mehr grundlegende Probleme angesprochen werden

und dabei müssen die Hilfsamtsmitglieder und ihre Assistenten eine entscheidende Rolle spielen.

Gemeinsame Bemühungen müssen unternommen werden, um den einzelnen Gläubigen, Männern

und Frauen gleichermaßen zu helfen, ihre Liebe zu Bahá’u’lláh und zu Seiner Sache zu vertiefen

und sie zu 19-Tage-Festen wie auch zu anderen wiederholten Treffen zusammenzuführen, die dazu

bestimmt sind, ihr Bewußtsein ihrer Identität als Gemeinde zu verstärken. In Gemeinden, wo die

Beteiligung der Frauen in Angelegenheiten der Gemeinde noch zurückliegt, müssen entschlossene

Schritte unternommen werden, um diese Beteiligung anzuregen. Wirksame Maßnahmen müssen

ergriffen werden, damit Örtliche Geistige Räte Jahr für Jahr ordnungsgemäß gewählt und beständige

Fortschritte in ihrem Funktionieren gemacht werden. Dem regelmäßigen Abhalten von

Kinderklassen sollte höchste Priorität gegeben werden. In vielen Teilen der Welt ist dies tatsächlich

die erste Aktivität im Prozeß des Gemeindeaufbaus und aus dem, wenn nachhaltig verfolgt, sich

andere Entwicklungen ergeben. Hierbei muß auch den Jugendlichen besondere Aufmerksamkeit

geschenkt werden, die oft die begeistertsten Verfechter des Glaubens sind.

(Aus einem Brief des Universalen Hauses der Gerechtigkeit vom 26. Dez. 1996 an die Konferenz

der Kontinentalen Berater)
Fragen

a) In welchem Prozeß sollten die Assistenten sich engagieren, um den Prozeß des Beitritts in Scharen

voranzubringen? Versuche diese Frage anhand der vorangegangenen Texte zu beantworten.

b) Welche Art von Training benötigen die Assistenten, bei ihrem Engagement diesen Prozeß wirkungsvoll

zu unterstützen?

Rolle der Assistenten beim Prozeß des Beitritts in Scharen (aus HAM-Konf. Kopenhagen 97) (von R.Zimmel)

Hamburg, den 12.06.2003 Datei: Kopass.doc Seite: 1


Table of Contents: Albanian :Arabic :Belarusian :Bulgarian :Chinese_Simplified :Chinese_Traditional :Danish :Dutch :English :French :German :Hungarian :Italian :Japanese :Norwegian :Persian :Portuguese :Romanian :Russian :Spanish :Turkish :Ukrainian :