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1964 Ridvan
1971 JAN 11, Bedingungen des Fortschritts
1976 JAN 26, Pioniere an der Heimatfront
1977 Ridvan
1979 Apr 25 Abschluss 5-JP
1980 Apr 22, 50 Nationaltagung
1980 Apr 28, Telegr 50 NT
1981 Jan Ziele 2 Phase 7 JP
1981 Jul 06, Antworttelegramm
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1984 SEPT 20, Jahrestag Tempel
1986 Naw-Ruz
1986 Sep 29, Bestimmung der dt Gemeinde
1988 Mai 09, 29 Bezugnahmen
1990 Apr 17, Aufgaben im Osten
1991 APR 22, Email an Teilnehmer Ost West Seminar
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1991 Mai 01, Email 61 NT
1991 Mar 20, Nachwahlen
1991 Okt 08, Historische Aufgabe
1991 Sep 17, Antwort mangelnder Dienst
1992 Dez 14, Einstellung zu Lehrbereitschaft
1993 Mai 19, Anerkennung 3-JP
1993 Mai 20, Email Dank Spenden
1994 Sept 19, Bedingungen des Lehrens
1995 Dez 24, ITC, Der Einzelne
1995 Jan 17, Email wegen Don Rogers
1995 Nov 12, Gemeinsame Wohnung
2000 Feb 02, EXPO 2000
2005 Aug 18, Reg59
Zusammenstellung Deutschland
Zusammenstellung Europa
Zusammenstellung Extrakt
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AN DEUTSCHLAND : 2005 Aug 18, Reg59
Vorläufige Übersetzung
Das Universale Haus der Gerechtigkeit
Sekretariatsabteilung
18. August 2005
An den Nationalen Geistigen Rat
der Bahá’í in Deutschland
Liebe Bahá’í-Freunde,

das Universale Haus der Gerechtigkeit ist erfreut zu erfahren, dass das erste intensive Wachstumsprogramm in Ihrem Land im Regionalbereich Frankfurt starten wird. Dem Universalen Haus wurde mitgeteilt, dass ein Treffen der Freunde für das kommende Wochenende geplant ist, das als „Auftakt“ der dann folgenden Ereignisse gesehen wird. Ein Aufgebot an Lehrteams steht bereit und ist begierig, das Feld des Dienstes zu betreten. Das Haus der Gerechtigkeit wünscht, dass Sie die Teilnehmer seiner von Herzen kommenden guten Wünsche für den Erfolg ihrer Vorbereitungen für den ersten Programmzyklus versichern. Uns wurde aufgetragen, Ihnen die folgenden Hinweise zu geben, die, so ist zu hoffen, Ihnen helfen werden, die Klarheit des Denkens unter den Teilnehmern aufrecht zu erhalten während der Wachstumsprozess von Zyklus zu Zyklus voranschreitet – nicht nur im Frankfurter Regionalbereich, sondern auch in den anderen, die sich ihm als Brennpunkt einer intensiven Unternehmung ohne Zweifel bald anschließen werden.

Wie ihre Mitgläubigen in vielen Regionalbereichen auf der Welt haben die Freunde in Frankfurt im Laufe des Fünfjahresplanes systematisch daran gearbeitet, die notwendigen Bedingungen für den Start eines intensiven Wachstumsprogramms zu schaffen. Das hauptsächliche Ziel ihrer Bemühungen war es, mehr und mehr Mitstreiter zum Institutsprozess zu führen, damit eine ausreichende Zahl vorbereitet werde, die erforderlichen Dienste zu erbringen, um eine beschleunigte Ausbreitung des Glaubens aufrecht erhalten zu können. Nun, da die Freunde diese Schwelle überschritten haben und bereit sind, sich zu einem intensiven Programm aufzumachen, stehen sie der Herausforderung gegenüber, eine solche Art von Aktivitäten in Gang zu setzen, welche die Initiative des Einzelnen und die Bemühungen der Gemeinde verbindet, um einen zunehmend größeren Kreis von Menschen einzubeziehen und empfängliche Seelen zu lehren. Das Handlungsmuster, das sich von einem Programmzyklus zum nächsten herausschält, wird sich jedoch nur dann als effektiv erweisen, wenn die Tendenz vermieden wird, in bestimmte Gewohnheiten zu verfallen. Dazu gehören: ein übermäßiges Vertrauen in Proklamationsbemühungen während der intensiven Lehrphase; eine starke Zunahme von Kernaktivitäten, die nicht dem Zweck dienen, eine wachsende Anzahl von Suchern einzubeziehen; eine unverhältnismäßige Konzentration auf die Vermehrung von kurzlebigen Kontakten, welche die Notwendigkeit aus dem Blick verliert, diejenigen systematisch zu lehren, die Interesse am Glauben gezeigt haben; sowie eine Überbetonung der administrativen Aktivitäten, von denen die alt gedienten Bahá’í in Anspruch genommen sind, wenn begeisterte neue Gläubige mit den verschiedenen Aufgabenbereichen und Funktionen der Gemeinde vertraut gemacht werden.

Die Freunde werden wenigstens zwei Punkte im Sinn behalten wollen, um die erfolgreiche Entfaltung des Prozesses von Aktion und Reflexion zu gewährleisten, der durch alle aufeinander folgenden Zyklen verlaufen sollte. Erstens, nachdem sie Zeit und Energie in enormem Ausmaß aufgewandt haben, um eine Kursfolge zu studieren, welche darauf zielt, sie bei der Durchführung bestimmter Dienste zu unterstützen, sollten sie nun anstreben, das Gelernte auf dem Feld des Lehrens anzuwenden. Insbesondere wenn der Inhalt der Kurse grundlegende Konzepte behandelt, die sich auf das direkte Lehren beziehen, ist es nur natürlich, dass sie sich bemühen, diese in Taten umzusetzen. Um ein anderes Beispiel zu nennen, wenn in den Kursen Besuche als eine Gelegenheit dargestellt werden, in tiefgehende Gespräche über geistige Dinge einzutreten, dann sollte die Gelegenheit nicht darauf reduziert werden, rein gesellige Gespräche zu führen, wobei der Glaube nicht einmal Erwähnung findet. Kurz, der Ausbildungsprozess, für den sich die Freunde über so viele Wochen und Monate eingesetzt haben, sollte den individuellen und gemeinschaftlichen Aktivitäten, die sie nun ausführen, Gestalt geben.

Zweitens, die Reflexionstreffen, die während der Zyklen in verschiedenen Intervallen einberufen werden, sollten dazu dienen, unter den Teilnehmern des Programms eine Einstellung des Lernens zu verstärken, damit jede Angst vor Versagen oder Kritik der Freude ernsten Strebens Platz macht. Um dieses Ziel zu erreichen, sollten die Freunde, welche die Treffen organisieren, sich dessen bewusst sein, dass geleitete Gespräche mit allgemeiner Beteiligung sich als lehrreicher erweisen können als ausgearbeitete Präsentationen und ausführliche theoretische Analysen. Eine sorgfältige Durchsicht wesentlicher Statistiken, welche einerseits Schwächen aufzeigen, die der Abhilfe bedürfen, und andererseits auf Stärken hinweisen, auf die im nächsten Handlungszyklus aufgebaut werden kann, trägt sehr zur Erleichterung des Planungsprozesses bei.

In diesem Zusammenhang geht das Haus der Gerechtigkeit davon aus, dass Sie zu der kleinen Zahl Nationaler Geistiger Räte zählen, die über eine präzise Datenbasis bezüglich ihrer Gemeinden im Rahmen des „Statistischen Berichtsprogramms“ verfügen, des Instruments, das hier am Weltzentrum zum Sammeln und Pflegen von Statistiken von der Regionalbereichsebene bis zur nationalen Ebene entwickelt wurde. Diese Leistung verdient Lob; Sie werden ermutigt sicherzustellen, dass die von diesem Programm bereitgestellten Informationen genutzt werden, um über die Entwicklungen auf allen Ebenen der Gemeinde auf dem Laufenden zu bleiben und sie entsprechend zu führen.

Das Haus der Gerechtigkeit wird die deutsche Bahá’í-Gemeinde in seine Gebete an der Heiligen Schwelle einschließen und Bahá’u’lláh inständig bitten, die Freunde in ihrem Dienst an Seiner Sache zu unterstützen. Bitte versichern Sie die Gläubigen in Frankfurt, dass besondere Gebete für sie dargebracht werden. Nachrichten über ihre Erfolge werden sehnlich erwartet.

Mit liebevollen Bahá’í-Grüßen
Die Sekretariatsabteilung

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