Am 25. Dezember 1995 trafen sich elf Berater, die Beauftragte des Huqúqu’lláh sind und an der Beraterkonferenz im Heiligen Land teilnahmen, mit dem Treuhänder des Huqúqu’lláh, der Hand der Sache Gottes ‘Alí-Muhammad Varqá, sowie mit einem Vertreter des Internationalen Lehrzentrums und dem Personal des Huqúqu’lláh-Büros am Bahá’í Weltzentrum. Es gab auch Treffen mit den Beauftragten jedes Kontinents, um relevante Themen zu erörtern. Die Anzahl der Berater, die Beauftragte für das Huqúqu’lláh sind, wurde von 12 auf 17 erhöht. Eine Zusammenstellung von Fragen und anderes Material zum Thema Huqúqu’lláh wird gerade vorbereitet und soll in Form eines Heftes an alle Beauftragten und Vertreter verteilt werden.
Folgende Themen wurden erörtert:Die Notwendigkeit, Ämter der Treuhänder des Huqúqu’lláh in allen Teilen der Welt zu haben, um die laufenden Fortschritte in der Unterweisung der Gläubigen, die Ausweitung der Institution des Huqúqu’lláh und ihrer Arbeitsbeziehung zu allen anderen Institutionen des Glaubens zu überwachen.
Unterstützung bei der Veröffentlichung des Huqúqu’lláh-Rundschreiben, zum einen durch die Ermutigung der Freunde, Artikel und Beiträge einzusenden, die dieses heilige Gesetz in seinen vielseitigen Aspekten näher beleuchtet - besonders Artikel, die für Jugendliche und Kinder geschrieben wurden; zum anderen durch Einsendung von Berichten mit Fotos über Huqúqu’lláh-Aktivitäten. Einige dieser Artikel sollen über das World Wide Web zugänglich gemacht werden.
Ermutigung grenzübergreifender Aktivitäten und Zusammenarbeit zwischen Beauftragten und Vertretern für das Huqúqu’lláh, wobei Meinungen und Erfahrungen über erfolgreiche Vertiefungsmethoden und das Veranstalten von Vertiefungen über das Huqúqu’lláh, wenn Beauftragte und Vertreter reisen, ausgetauscht werden können. Es wurde vorgeschlagen, das Huqúqu’lláh-Gesetz zusammen mit anderen Grundwahrheiten des Glaubens vorzustellen und zu präsentieren. Dazu gehören der Bund, die Bedeutung der Vertrauenswürdigkeit, die Segnungen und die Bedeutung, die das Befolgen der Gesetze Bahá’ú’lláhs allgemein beinhaltet, und Seine Absicht bei der Offenbarung dieser Gesetze und Gebote.
Das Universale Haus der Gerechtigkeit betonte die Notwendigkeit einer noch engeren Zusammenarbeit zwischen den Beratern, den Hilfsamtsmitgliedern, den Nationalen Geistigen Räten und seinen Ausschüsse einerseits und den Beauftragten und Vertretern der Institution des Huqúqu’lláh weltweit andererseits. Diese Beziehung ist von großer Bedeutung und hat die Unterweisung und Erziehung der Gläubigen zum Ziel. In bezug auf diesen Erziehungsprozeß legt das Universale Haus der Gerechtigkeit in einem Brief vom 28. Juni 1993 an den Treuhänder des Huqúqu’lláh, Dr. ‘Alí-Muhammad Varqá, Hand der Sache Gottes Nachdruck darauf, daß die Beauftragten und Vertreter für das Huqúqu’lláh „gemeinsam auf den Tag hinarbeiten sollten, an dem die Berater und die Nationalen Räte und deren Hilfsinstitutionen einen größeren Anteil übernommen haben werden.“
Um die Rolle und die Verantwortung, die die Berater und die Nationalen Geistigen Räte mit ihren Hilfsinstitutionen in der Vertiefung der Gläubigen über das Gesetz des Huqúqu’lláh übernehmen können, zu festigen, wäre es hilfreich, wenn die Berater ihren Hilfsamtsmitgliedern die Namen derer mitteilten, die die Institution des Huqúqu’lláh in ihrem Bereich vertreten, wobei sie auf laufende Aktivitäten aufmerksam gemacht und sie zur Zusammenarbeit mit ihnen ermutigt werden sollten; vor allem die Hilfsamtsmitglieder, die für den Schutz verantwortlich sind, da dieses Gesetz Gottes, wenn es verstanden wird, einen tiefgreifenden Einfluß auf die Entwicklung der Bahá’í-Gemeinde haben wird. Sowohl die Hilfsamtsmitglieder als auch die vertrauenswürdigen Seelen, die die Institution des Huqúqu’lláh vertreten, sind mit Hilfe dieses großen Gesetzes in der Lage, eine Verbindung zwischen den einzelnen Gläubigen mit dem Zentrum des Glaubens herzustellen.
Bei Beratungen mit Nationalen Geistigen Räten über den Vier-Jahres-Plan könnten die Berater betonen, wie wichtig es ist, die Unterweisung der Freunde in die wesentlichen Elemente dieses Gesetzes als spezifische Ziele mit einzubeziehen. So könnte z.B. dazu ermutigt werden, gemeinsame Programme zwischen Nationalen Geistigen Räten und der Huqúqu’lláh-Institution mit der Hilfe und Beteiligung der Hilfsamtsmitglieder und ihrer Assistenten durchzuführen.
Zu Ihrer Unterstützung und Führung legen wir entsprechende Unterlagen bei, die das Büro des Huqúqu’lláh für das Treffen am 25. Dezember zusammengestellt hat. Wir hoffen, daß die Berater, die Hilfsamtsmitglieder und ihre Assistenten gemeinsam mit den Mitgliedern der Institution des Huqúqu’lláh „am globalen Fortschritt und zur Entwicklung dieser göttlich verordneten Institution teilnehmen und beitragen können, die mit ihrem geistigen Fundament und ihren Prinzipien dazu bestimmt ist, das soziale, wirtschaftliche und geistige Leben von Einzelnen und der Welt insgesamt neu zu beleben.“
Mit liebevollen Bahá’í-GrüßenEinige Zitate und Bemerkungen zur Rolle und Verantwortung der Kontinentalen Beraterämter und Nationalen Geistigen Räte in der Unterweisung der Gläubigen und Verwirklichung / Durchsetzung des Huqúqu’lláh-Gesetzes.
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( „Eine dritte Pflicht (für die, die miteinander beraten) ist die Verkündigung der göttlichen Gesetze unter den Freunden, wie z.B. die Pflichtgebet, das Fasten, die Pilgerreise, das Huqúqu’lláhund aller anderen Gebote.“
(‘Abdu’l-Bahá, „Huqúqu’lláh Zusammenstellung“ # 73, Hofheim, Januar 1985)
( „Da das uqúqu’lláh dem Gebote des Buches entsprechend als eine der Institutionen des Glaubens bestimmt wurde, und da die Erfüllung dieser Pflicht für das Volk von Bahás bindend ist, wird für angemessen erachtet, daß Ihr Geistiger Rat die lieben Freunde in Persien mit der Bedeutung dieser Verantwortung von großer Tragweite völlig vertraut macht und die mit dem uqúqu’lláh verknüpften Anordnungen, wie sie in Seinem leicht verständlichen Buche niedergelegt sind, nach und nach in der gesamten Gemeinde verbreitet. In Befolgung der ausdrücklichen Texte ist es offensichtlich nicht gestattet das uqúqu’lláh zu fordern; aber es liegt in der Verantwortung jener Treuhänder der Sache, Aufrufe allgemeiner Art an die lieben Freunde zu richten, so daß sie mehr über diese wichtige Verpflichtung unterrichtet werden. So Gott will, mögen sie durch die Erinnerungsschreiben, die Ihr Rates ab und zu herausgibt, das Vorrecht und die Ehre erlange, diese gütige Tat zu vollbringen - eine Tat, die himmlische Segnungen anzieht, als Mittel zur Läuterung des irdischen Besitzes der ergebenen Freunde dient und die internationalen Tätigkeiten des Volkes Bahás fördert.
(Auszug aus einem Brief des Universalen Haus der Gerechtigkeit vom 27. Oktober 1963 an den Nationalen Geistigen Rat von Iran, Huqúqu’lláh Zusammenstellung # 96)
( „Zweifellos sind die Freunde vom Lichte der Gottesfurcht erleuchtet und sich der Notwendigkeit voll bewußt, ihren Besitz im Einklang mit den mit Bestimmtheit offenbarten Worten unseres Herrn, dem Höchsten, zu läutern und zu schützen.
In diese stürmischen Tagen wenden wir, die wir uns nach Ihm sehnen, uns inbrünstig im Gebet dem Hofe des Herrn der Menschheit zu, auf daß Er jener erhabenen Körperschaft gnädig beistehen möge, jene die Allbarmherzige Schönheit Liebenden immer wieder an die lebenswichtige Bedeutung und den verbindlichen Charakter dieses heiligen und himmlischen Gebotes zu erinnern. Durch Mitteilungen, das Verteilen von Broschüren und in Versammlungen, Schulen und Konferenzen, die von den Anhängern unseres eifrigen Herrn abgehalten werden, sollten sie geführt und ermutigt werden, genau und gewissenhaft das einzuhalten, was Sein göttlicher Befehl ihnen auferlegt hat, auf daß jene mit Gottesfurcht geschmückten Gläubigen vor den schrecklichen Folgen, die Seine unheilverkündenden Warnungen ahnen lassen, beschützt, zu Empfängern Seiner verheißenen Segnungen und befähigt werden mögen, an den Ausgießungen Seiner unfehlbaren geistigen Gnade teilzuhaben.“
(Auszug aus einem Brief des Universalen Hauses der Gerechtigkeit vom 12. September 1969, Huqúqu’lláh Zusammenstellung # 99)
( „Mit all dem Material, das Ihnen zur Verfügung steht, werden Sie in der Lage sein, Ihrer gewichtigen Verantwortung nachzukommen und die Gläubigen in Ihrem Gebiet in diesem wichtigen Gesetz des Glaubens zu unterweisen. Das Universale Haus der Gerechtigkeit erhält bereits viele Anfragen von Freunden, die eifrig darum bemüht sind, das Gesetz zu befolgen. Dies zeigt die Dringlichkeit für alle Nationalen Geistigen Räte zumindest die systematische Darstellung und gekürzte Fassung der Textzusammenstellung in die Sprachen ihrer Länder zu übersetzen, damit diese unter den Freunden verteilt und als Studienunterlagen für die Sommerschulen in den nächsten Monaten und in anderen Instituten und Versammlungen verwendet werden können.“
(Auszug aus einem Brief des Universalen Hauses der Gerechtigkeit vom 4. Mai 1987 an alle Nationalen Geistigen Räte)
( „Das Haus der Gerechtigkeit hat vollstes Vertrauen, daß die Anwendung dieses Gesetzes nicht nur zum großen Wohl der Gläubigen selbst gereicht, die das Gesetz befolgen, sondern auch zum Wohle der administrativen Institutionen, die sich an der Verteilung der zusammengestellten Literatur zur Unterweisung aller Freunde in das Gesetz des Rechtes Gottes beteiligt haben.“
(Auszug aus einem Brief des Universalen Hauses der Gerechtigkeit vom 29. Juni an den Nationalen Geistigen Rat der Vereinigten Staaten)
( „Eines der wesentlichsten Ziele des Sechs-Jahres-Planes ist die Unterweisung der Gläubigen in dem Gesetz des Huqúqu’lláh, dessen Befolgung über den praktischen Nutzen hinaus eine tiefe geistige Wirkung auf den Fortschritt der Sache hat.
Der Treuhänder des Huqúqu’lláh, die Hand der Sache Gottes Dr. ‘Alí-Muhammad Varqá, hat auf Bitten des Universalen Hauses der Gerechtigkeit, eine weltweit einheitliche Struktur seiner Beauftragten und Vertreter entwickelt. Neben ihrer Funktion als Empfänger des Huqúqu’lláh, haben diese Beauftragten und Vertreter zusammen mit den Nationalen Geistigen Räten die Verantwortung, alle Gläubigen in diesem Gesetz zu unterweisen. Um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen, sollten den Nationalen Geistigen Räten und die Beauftragten und Vertretern des Huqúqu’lláh ihrer Länder von ganzem Herzen und eng zusammenarbeiten. Das Haus der Gerechtigkeit ist zuversichtlich, daß diese neu gebildeten Beziehungen mit dem Eintritt der Bahá’í-Welt in die zweite Hälfte des Sechsjahres -Plans in großem Maße gestärkt werden. Es versichert Sie all seiner Gebete, damit Sie in in Ihren Bemühungen, dieses Ziel zu erreichen, bestätigt werden.“
(Auszug aus einem Brief des Universalen Hauses der Gerechtigkeit vom 23. März 1989 an alle Nationalen Geistigen Räte)
( „... eine gesunde und kooperative Beziehung hat sich zwischen den Kontinentalen Beraterämtern und den Nationalen Geistigen Räten entwickelt; eine Beziehung, die von großer Bedeutung und der Eckpfeiler für so viele beglückende Errungenschaften ist.“
(Auszug aus einem Brief des Universalen Hauses der Gerechtigkeit vom 6. August 1991 an den Treuhänder des Huqúqu’lláh, Hand der Sache Gottes, ‘Alí-Muhammad Varqá)
( Innig geliebte Mitarbeiter!Das Universale Haus der Gerechtigkeit gab ein Memorandum vom 30. Dezember 1991 heraus, in dem es der Bitte der Hand der Sache Gottes, ‘Alí-Muhammad Varqá , entsprach, daß die Kontinentalen Berater im besonderen darum gebeten werden sollen, sich gerade jetzt der Notwendigkeit bewußt zu werden, die Gläubigen in dem Gesetz des Huqúqu’lláh zu unterweisen, seine Bedeutung zu erklären und die Freunde zu ermutigen, dieser Verpflichtung nachzukommen.
Die höchste Körperschaft glaubt besonders, daß die Konferenzen der Hilfsamtsmitglieder eine gute Gelegenheit darstellen, über die Bemühungen einer Zusammenarbeit mit der Huqúqu’lláh-Institution zu sprechen und sowohl die Berater als auch die Hilfsamtsmitglieder dahingehend zu ermutigen. Die Berateramtsmitglieder des Internationalen Lehrzentrums, die sich schon mit dieser Sache beschäftigt haben, wurden bereits gebeten, ihnen diese Angelegenheit näher zu bringen. Wir wissen, daß das Thema „die Institution des Huqúqu’lláh“ ein Teil des Themenplanes der Berateramtskonferenzen ist. Aber wir möchten, daß die vom Universalen Haus der Gerechtigkeit besonders betont Bedeutung dieses Themas Ihnen schon zu Beginn der Konferenz nähergebracht wird.
(Brief des Internationalen Lehrzentrums vom 2. Januar 1992 an seine Berateramtsmitglieder)
( „Die Freunde in allen Gesetzen des Glaubens zu unterrichten, auch in dem Gesetz des Huqúqu’lláh, ist eine wichtige Aufgabe der Berater und der Nationalen Räte. Sie haben jedoch bemerkt, daß viele Nationale Geistigen Räte sehr weit davon entfernt sind, dieser Aufgabe nachzukommen; dies gilt ganz besonders für das Gesetz des Huqúqu’lláh. Es ist deshalb wichtig, daß Ihre Beauftragten und Vertreter ihre Arbeit auf diesem Gebiet fortsetzen. Wir glauben trotzdem, daß Ihre Beauftragten und Vertreter auf den Tag hinarbeiten sollten, an dem die Berater und Nationalen Räte und ihre Hilfsorganisationen einen größeren (Aufgaben)Anteil wahrnehmen werden.“
(Auszug aus einem Brief des Universalen Haus der Gerechtigkeit vom 28. Juni 1993 an die Hand der Sache Gottes ‘Alí-Muhammad Varqá, Treuhänder des Huqúqu’lláh)
( Innig geliebte Mitarbeiter!Es ist uns eine Freude, Sie auf einen Brief aufmerksam zu machen, der am 27. August 1995 an alle Nationalen Geistigen Räte geschrieben wurde und wiederum in einer Kopie an alle Kontinentalen Beraterämter versandt worden ist. Der Brief stammte vom Büro des Huqúqu’lláh im Heiligen Land und stellte das erst kürzlich hergestellte Video „Huqúqu’lláh: Das Recht Gottes“ vor. Das Universale Haus der Gerechtigkeit glaubt, daß sich dieses Video zweifellos als sehr hilfreich für das Verständnis der Gläubigen über diese wichtige geistige Pflicht und dieses wesentliche Gesetz erweisen wird.
Wir ermutigen alle Berater, dieses schöne und inspirierende Video voll und ganz zu nutzen und vielleicht auch darüber nachzudenken, wie man es durch eine angemessene Nutzung des Fonds erwerben könnte. Falls Sie eine Synchronisation herstellen lassen wollen, sollten Sie sich direkt mit den Produzenten in Verbindung setzen, und sie bitten, Ihnen die nötigen Mastertapes zur Verfügung zu stellen.
(Auszug aus einem Brief des Internationalen Lehrzentrums vom 12. November 1995 an alle Kontinentalen Beraterämter)
Brief des Internationalen Lehrzentrums vom 11. Apr. 1996 über uqúqu’lláh
Hamburg, den 02.05.2008 UHG/ITC-HUQUQNEU Seite: 5